Letzte Geheimnisse der deutschen Nukleartechnologie – Peter Brüchmann

Peter Brüchmann berichtet darüber, warum er zwei Bücher über die Atombombenentwicklung und deren Überführung in die USA geschrieben hat.

Sein Vater Wilhelm Brüchmann war maßgeblich an Arbeiterrekrutierung, Kostenerfassung und -verteilung im Rahmen des Projektes »S III« beteiligt, und Peter Brüchmann selbst wurde als Ju- gendlicher das ein oder andere Mal von seinem Vater in den Wirren zum Ende des Krieges hin nach Ohrdruf und Arnstadt mitgenommen, sodass er noch vage Erinnerungen an die Aktivitäten hat.

Als Luftfahrtingenieur und technischer Lehrer haben ihn aber erst die Bücher Mehners, Brun- zels und Karlschs für das Thema interessiert, sodass er sich erst relativ spät, im Pensionsalter, intensiv mit dem Thema Atombombe und deren Funktionalität auseinandergesetzt hat. Sein luftfahrttechnisches Ingenieursstudium kam ihm dabei zum Erfassen des technischen Ablaufs zugute, der Explosionswirkung und -entfaltung als auch Einsatzes mittels Flugzeugen, die für den Abwurf vorgesehen waren.

So berichtet er über die Notwendigkeit des Fallschirmes für die Bombe, um die effektivste Wir- kungsentfaltung gewährleistet zu wissen, und wie und in welcher Form der Abwurf zu erfolgen hatte.

Ferner berichtet er über die ersten Tests in Deutschland als auch über die Nachfolgetests in den USA und die Weiterentwicklung hin zu der Hiroshima- bzw. Nagasakibombe. Die Hinter- lassenschaften der Probeabwürfe in Deutschland und auch speziell in den USA deuten darauf hin, dass das Explosionsvolumen physikalisch und chemisch nicht nach oben potenzierbar ist und damit die Wirkung einer Atombombendetonation begrenzt ist.

16. November 2018 – 19:00 Uhr (pünktlich!) Gasthof zur Post, Kirchenplatz 1 in 85540 Haar (bei München)

Eine EFODON-Veranstaltung

Kommentar verfassen